Der gebende Blick

 „...Ich denke, dass die Genesung über den nicht-materiellen Weg, nämlich die Genesung mithilfe geistiger Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat. Ich denke, dass dieser Bereich über das hinauswachsen wird, was wir heutzutage zu Recht als „funktional“ bezeichnen, und dass dies ebenfalls alles Organische umfassen wird... Es ist mir erlaubt, unglaublichen Energien zu begegnen, welche sich in der eigenen Persönlichkeit befinden, aber auch jenen, die außerhalb dieser entspringen, und welche sie unter bestimmten Bedingungen durchfluten können, und die man nicht anders als göttlich nennen kann. Dies sind Kräfte, die nicht nur funktionelle Störungen heilen können, sondern auch solche, die organisch bedingt sind...“

Carl G. Jung

Der anfang

Charismatische Personen haben eine bestimmte Eigenschaft inne. Sie sehen nie so aus, wie wir sie uns vorstellen oder so, wie wir wünschten, dass sie aussähen. Im physischen Sinne, natürlich. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass allem Anschein nach einfache Menschen, die sich nicht in ihrer Umgebung hervortun, und die nicht selten ein einfaches aber schweres Leben führen, sich in der Karriere des Charismatikers verwirklichen, der imstande ist, Tausende von Menschen zu leiten. Eine rationale Antwort auf die Frage zu suchen, was das ist, was ihnen diese ungewöhnliche Macht gibt, ist reine Zeitverschwendung. Denn die Kriterien der Welt der Logik sowie die des Rationalen, die diese Welt regieren, können keine befriedigende Erklärung liefern, sondern können nur die Verwirrung und Zweifel desjenigen vertiefen, der nicht bereit ist, alle Überraschungen dieser Realität mit dem Frieden des Geistes und der Offenheit des Verstandes anzunehmen. Es gibt unzählige Religionen, große und kleine; nur die verschiedensten okkulten, geistigen o.ä. Lehren sind zahlreicher. Seit seiner Entstehung wünscht sich der Mensch, den Schmerz des Verlustes zu vermeiden, sei es des Kindes, des Vermögens oder der Ehre. Alle Anstrengungen führen dazu, dass man einen Augenblick von Glück, einer Atempause oder von Begeisterung ergreift. Das Glück ist das höchste Ziel, nach welchem das menschliche Wesen strebt. Auch wenn dieses von Drogen, Alkohol, Glücksspiel oder einem anderen Laster kommen mag. Deswegen kann niemand den Dämon der zerstörenden Laster aufhalten. Auch der stärkste Glaube ist oft nicht gegen ihn gewappnet. Wenn der Schmerz des Lebens den Menschen zuschnürt, wird sein Glaube schwächer, und die Ohnmacht wird ihn zur Verzweiflung bringen. Er wird sein Heil in irgendetwas suchen, damit er den unerträglichen Schmerz verdrängt. Nur die stärksten können sich diesem Schmerz widersetzen, und nur einige Wenige können anderen aus ihrer Umgebung helfen.

Unter die letzteren fiel auch Toplica Prokić, der genau in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in Serbien geboren wurde, als einziger Sohn einer Familie, die das Schicksal nicht verschont hat. An seine Kindheit erinnert sich Prokić, den man nach seinem Umzug nach Zagreb Ivica nannte, am stärksten an das Ereignis, das er in jedem seiner Bücher erwähnt. Im Alter von sieben Jahren, eines sonnigen Sommertages, badete der kleine Toplica mit den anderen Kindern an einer seichten Stelle des nahegelegenen Flusses. Aus seiner immer nebelhaften Erinnerung konnte er später nicht erkennen, warum er einen Moment lang die Besinnung verlor. Aber er beschrieb sein Erlebnis als „ob die Sonne durch einen Punkt auf dem Sprunggelenk in seinen Körper einträte“. Laut Ivica geschah dies folgendermaßen: „...Nun, als ich ein Kind war, flog ein Stückchen Sonne etwas oberhalb des Sprunggelenks meines linken Beins hinein und reiste quer durch meinen Körper bis zur Weiche. Es störte mich bis zur Rückkehr aus dem Krankenhaus überhaupt nicht, und dann fing es an zu schmerzen. Ich ging von einem Arzt zum anderen, aber niemand wusste noch konnte mir helfen. Vielmehr haben mir alle gesagt, wie gesund ich sei. Erneut verspürte ich den Schmerz bei jedem Neumond um 2:10 Uhr morgens: Damals sah ich in einer Vision einen Jungen mit einer großen Spritze, der sich mir näherte und mich damit stach. Am folgenden Morgen konnte ich nicht mehr gehen. Meine gesundheitlichen Probleme dauerten drei Jahre lang...“.

Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Aussage, die keine auf Wissenschaft, Logik oder auf irgendetwas Geistigem beruhende Begründung aufweist. Es kann sich gar um eine Halluzination handeln.
Nun, allein schon das oberflächliche Wissen um fernöstliche Fertigkeiten und Lehren lässt diese ungewöhnliche und bizarre Erfahrung des Jungen vom Fluss in einem gänzlich anderen Licht erscheinen. Als erstes, die präzise angegebene Uhrzeit, zwei Uhr und zehn Minuten morgens, weist darauf hin, dass man untersucht, welcher energetische Meridian nach der chinesischen Medizin den menschlichen Körper im Zeitraum von ein bis drei Uhr morgens regiert. Es handelt sich dabei um den „Kanal der Leber“, und genau dies ist die unbekannte Größe, warum dieser Kanal bei vielen sehr berühmten weltlichen Heilern mit Nachdruck hervorgehoben wird. Der Höhepunkt der Energie dieses Meridians liegt genau zwischen 2 und 2:10 Uhr morgens, was ein schwer erklärbarer Zufall ist! Und wenn wir den Kanal der Leber der linken Körperseite nachzeichnen, dann werden wir leicht sehen, dass der Schmerz, den Ivica Prokić beschreibt, genau den Akupunktur-Punkten folgt, und dass der Kanal seinen Körper genau in diesen Minuten innerhalb von 24 Stunden regiert. Ein chinesischer Weiser sagte, dass in diesem Moment der genannte Kanal „aktiviert“ würde oder dass im siebenjährigen Jungen verborgene Mächte geweckt würden, die ihn sein ganzes Leben lang begleiteten - nicht immer auf angenehme Art und Weise.

Dieses entscheidende Erlebnis verdient noch einige Erklärungen für seinen späteren Lebensweg und für das Werk von Ivica Prokić v.a. deshalb, weil es sich dabei um den wichtigsten Moment im Leben eines Menschen handelt, der eine Begabung besessen hat wie sie Prokić schmückte. Wie rar diese Fähigkeiten sind, bezeugt ein interessanter Vergleich. Die bekannte amerikanische geistige Lehrerin Katie Byron sagte einst: „Stellen Sie sich zwei Züge vor, die aufeinander zufahren, auf benachbarten Gleisen. In jedem Zug gibt es jeweils eine weit geöffnete Tür. In dieser stehen Sie. In einem Moment schließen Sie die Augen und treten aus dieser Tür hinaus. Die Aussichten darauf, dass sich Ihnen im Leben versteckte Kanäle tiefster Weisheit des Weltalls öffnen, sind dieselben wie jene, dass Sie die offene Tür des anderen Zuges genau dann treffen, wenn dieser an der Tür vorüberzieht, aus der Sie herausgeschritten sind...“ Dieser bildliche Vergleich einer Person, die im 43. Lebensjahr sehr ähnliche Erfahrungen wie Ivica Prokić durchlebt hat, will eigentlich sagen, dass die Chancen fantastisch, unglaublich klein sind, dass in einem menschlichen Körper eingeschlafene Kräfte geweckt werden. Jenes Stückchen Sonne, über welches Ivica schreibt und spricht, ist dieser seltene kosmische Moment, so selten, dass über diesen nahezu alle Religionen sprechen, auf diese oder jene Art und Weise.

Das indische Yoga beschreibt eine Gewalt, die einer Schlange ähnelt, und dies ist ein sehr häufiges Motiv in den späteren Träumen und Visionen von Ivica Prokić. Diese Gewalt wird kundalini genannt, und man sagt, dass sie „dreieinhalb Male um den unteren Teil der Wirbelsäule gewickelt ist“. Wenn sie erwacht und sich gen Scheitel bewegt, erwacht alles Wissen über geistige Welträume, die unter der himmlischen Kappe existieren. Dies ist das Ziel der geistigen Evolution, das Ende allen Endes, das, was man im Christentum Unio Mystica nennt. Schon die kleinste Bewegung dieser Gewalt in den Zentren, die sich Tschakre nennen, kann bei den Menschen zur Entwicklung von Fähigkeiten führen, entfernte Geschehnisse vorherzusagen, in die Zukunft zu sehen, menschliche Schicksale allein durch einen Blick oder eine Berührung aus der Ferne zu heilen und zu verändern. Im Osten bezeichnet man dieses ungewöhnliche Phänomen, latente Mächte überraschend zu wecken, als shaktipat, während unsere westliche Zivilisation dafür keine Bezeichnung kennt. Im Prinzip beschreibt Yoga nur mehrere Tschakre, die an der unteren Wirbelsäule beginnen und am Scheitel enden. Nun, es gibt sogar 300 davon, einige auch auf Höhe der Sprunggelenke. Jeder, der sich etwas mit Yoga auskennt, könnte leicht annehmen, dass Prokić per Zufall das kundalini aktiviert hat und auf atypischen Wegen zu seinem Ziel gelangt ist, zu seinem energetischen Zentrum, das sich in der Weiche befindet. In der Wissenschaft wird dies solarer plexus oder sonniger Knoten genannt. Daher das Gefühl, ein „Stückchen Sonne“ sei in seinen Körper eingedrungen.

Das Erwachen von Ivica Prokić wird sowohl das tägliche Geschehen als auch das Aufwachsen in einer unverdorbenen Mitte, die von drei Bergen und unberührter Natur eingegrenzt wird, überdecken. In dieser pastoralen Umgebung wird er zu einem jungen Mann heranwachsen, der jung heiraten wird, so wie es in seiner Gegend üblich ist. Er ist erst 21 Jahre alt und genießt als einziger Sohn die besondere Zuneigung seiner Eltern. Doch, so wie es bei dem wahren Erwachen häufig der Fall ist, ist ein traumatisches Erlebnis notwendig. Dieses Schicksal wird auch Prokić nicht umgehen. Unter ungeklärten Umständen, nach nicht einmal fünf Monaten Ehe, begeht seine junge Ehefrau Selbstmord, und seitdem ist der Tod der ständige Begleiter dieses Mannes, der noch nicht einmal davon träumt, welche Rolle ihm im Leben zugedacht worden ist. Erst als ein alter Mann des benachbarten Gebirges voraussagt, wie der junge Toplica seinem Schicksal in der „Stadt, wo es Menschen wie Ameisen gibt“, begegnen wird und seine Liebe zu Zagreb, schon nachdem er das erste Mal seinen Fuß in diese Stadt setzte, lassen ihn ahnen, dass seine persönliche Tragödie erneut einen geheimnisvollen Sonnenstrahl in seinem Geist in Bewegung gesetzt hat. Der Gang des Schicksals beschleunigt die physische Gefahr, der Prokić ausgesetzt ist infolge des Argwohns der Familie der jungen Frau, dass ihr Selbstmord auf irgendeine Weise mit ihm verbunden sei. Es bleibt nicht nur bei scharfen Worten. Prokić gelingt es, sogar fünf Schüssen zu entkommen, und er sah sich gezwungen, gen Westen zu gehen auf der Suche nach seinem Platz an der Sonne, an welchen er fest glaubt, dass sie ihn aus seinem Inneren heraus führt. Noch immer ist er naiv: er macht sich ohne Geld auf den Weg, mit einem Freund, der ihm dort Arbeit und Existenz verspricht, wo viele sie suchen: am Meer.

Letzten Endes wird daraus nichts und Prokić macht sich auf nach Zagreb, wo sein Leben alles andere als angenehm ist. Er arbeitet im Lager, verkauft Fisch auf dem Markt in Utrine, gründet eine neue Familie mit zwei Kindern, um die er sich kümmern muss. Später wird er oft an den Tag zurückdenken, als er mit Mühe und Not auskam. Er selbst gesteht, dass er auf seinem Lebensweg auch an Selbstmord dachte, damals, als er keinen Ausweg aus der Versuchung sah, welche Gewalt ihn führte, die sich vor ihn stellte.

Trotzdem, irgendwo tief in sich, spürt er, dass eine Mission ihn erwartet, über welche er nicht einmal mit seinen Nächsten zu sprechen wagt. Er merkt, dass die Visionen immer öfter auftauchen, und eine von ihnen erinnert ihn auffallend an die Beschreibungen des Bestehens auf astralem Niveau, wie sie die berühmten Mystiker des Ostens und Westens beschreiben, unter ihnen selbst Emmanuel Swedenborg.

An einer Stelle schreibt er: „...Ich habe mich ausgeruht, als mich plötzlich ein gewaltiges Licht überraschte, es näherte sich, umfasste mich und nahm mich mit in den Himmel, bis zu einem Schloss. Es war ganz aus Gold erbaut, und gleichzeitig absolut durchsichtig als ob es aus Glas wäre. In ihm waren Treppen, 41 an der Zahl, und auf der Spitze befand sich eine Krone von der Größe fünf mal fünf Meter und 170 Zentimeter hoch. Die Krone hatte dekorative Zacken...“

Das sind nicht nur Beschreibungen des Ortes, die jenem ähneln, wohin menschliche Seelen wandern, nachdem sie ihre Aufgabe auf der Erde erfüllt haben, sondern eher ein Bild reich an Symbolen, mit welchen sich Prokić immer öfter ausdrücken wird, manchmal zu absolutem Unverständnis seiner Umgebung. Die Treppenstufen führen ihn zu Realitätsformen und stellen die Sehnsucht nach ständigem Erheben über die Lebenssituation dar, während die Zahl fünf in Verbindung mit der Krone die fünf Elemente repräsentiert, aus welchen alle materiellen Welten bestehen, die Gott erschaffen hat. Ausgerechnet diese Tatsache wird ihm später den Weg ebnen.

Prokić beginnt, mit Menschen ähnlicher Tätigkeiten zu verkehren, mit Bioenergie-Therapeuten und jenen, die sich mit Energien beschäftigen, die für die Wissenschaft uninteressant sind. Diese Begegnungen öffnen ihm neue Türen, regen neue Visionen an. Sogar eine einfache Massage, die unterdrückte Spannungen befreit, hilft ihm bei der Entdeckung der Art und Weise, wie er am besten hinter den Vorhang schauen kann, der ihn von unbekannten Gefahren trennt, die jenen drohen, die sich an ihn wenden - eine Art Vorahnung - und um Hilfe bitten. Es ist die Zeit eines kleinen, alten Spiegels, über welchen verschiedene Geschichten ausführlich erzühlt werden. Ob auf dem Markt in Utrine, unter einfachen Leuten, oder in der Wohnung eines Freundes, Prokić trennt sich nicht von seinem Lieblingsmedium, einem Spiegel, von dem man behauptet, dass er ihm die Wahrheit sagt über alles, was in Verbindung mit jenen steht, die ihn um Hilfe ersuchen.
Hunderte von Menschen versichern, dass er ihnen wichtige Lebensereignisse vorhergesagt habe, rechtzeitig gemahnt habe, Gefahren zu vermeiden, familiäre Probleme gelöst habe... Er sagt, dass ihn dabei eine Kraft oder geistiger Führer leite. Es ist passend, dass er auf das aufmerksam macht, worauf buchstäblich alle geistigen Schulen der Welt aufmerksam machen - symbolisch, das Böse oder Satan, wie er es nennt, kommt von der linken Seite, das Gute von der rechten.

Immer mehr betont Prokić zwei Elemente, die der Schlüssel für seinen Aufstieg sind, die Hingabe an die Sonne und der Spiegel, in welchem er tagtäglich beginnt, geordnete symbolische Szenen zu sehen, unter denen er sogar einige historische Ereignisse erkennen kann, beispielsweise der Zerfall Jugoslawiens sowie Naturkatastrophen, die geschehen sind. Die Sonne ist ein kraftvolles Symbol der Anbetung der Zivilisation der alten Welt, wobei sie der Vater ist, während die Erde die Große Mutter darstellt. Ganze Religionen basieren auf dem Glaubensbekenntnis an die Sonne als höchste Gottheit, aber einzelne gelangten zu fantastischen Kräften, indem sie die Sonnenenergien manipuliert haben. Einige von ihnen, wie Hira Ratan Maneka, haben sieben Jahre lang nichts gegessen und ernährten sich ausschließlich von Sonnenenergien und einem Glas Wasser täglich! Von einigen, wie Sunyogi Umashankara, glaubt man, dass sie mithilfe der Konzentration auf die Sonne die Kraft des in die Zukunft Sehens erreicht haben, während einige Abendländer, wie Dr. Barbara Moore, behauptet haben, dass die Kraft der Sonnenenergien eigentlich unbegrenzt ist. Einige indische Alchimisten, wie Swamija Vishuddhanande, konnten mithilfe von gelenkten Sonnenstrahlen eine kurze Zeitlang verendete Tiere wiederaufleben lassen, andere sind an mehreren Orten gleichzeitig erschienen. Auch der große katholische Heilige Nicholas von Flue hat übernatürliche Kräfte durch das in die Sonne Blicken entwickelt, sodass er angeblich monatelang ohne Nahrung leben konnte. Durch das Aufsaugen von Sonnenenergie durch die Augennetzhaut in den Körper tritt geradewegs eine grenzenlos gewaltige Sonnenenergie ein, was in der Praxis einige Dutzende Menschen gezeigt haben. Wie das Chlorophyll Sonnenenergie in Lebensenergie bei Pflanzen umwandelt, so macht es das Hamoglobin aus unseren Blutgefäßen in unserem Körper. Sogar die Wissenschaft hat die Ähnlichkeit zwischen dem Pflanzengrün und unserem Blut in der Evolution auf der Erde bestätigt.
Gewiss, man sollte hier betonen, dass das in die Sonne Schauen eine sehr, sehr gefährliche Praxis ist, die bis zur Erblindung führen kann, wenn man sie nicht unter Aufsicht eines qualifizierten Experten durchführt.

Hat nicht die Sonne auf eine ungewöhnliche Art und Weise schon im fernen Jahr 1957 mit dem kleinen Toplica gespielt, während der unschuldigen Planscherei im Fluss?

Mit anderen Worten, auch er versichert, dass er sich mehrfach gleichzeitig an einigen entfernten Orten befunden habe. Dies bestätigen Menschen, die ihn an diesen Orten gesehen haben. Wie er sagt: „...ich hatte die Gelegenheit, mich mindestens zehn Male mehrfach zu sehen, gleichzeitig an mehreren Orten...“. Viele Mystiker der katholischen, islamischen und buddhistischen Welt haben auf eine ähnliche Art und Weise ihre Erfahrungen beschrieben, im Rahmen der Erscheinung, die man „Bilokation“ nennt.

Das Ziel des Alchimisten ist es, aus lebendigem oder anderem billigen Metall Gold herzustellen. Dies ist nicht nur eine materielle Idee, sondern auch eine symbolische, existieren doch viele magische Glaubensbekenntnisse, dass Gold ein göttliches Metall sei, das uns vor allem Übel schütze, insbesondere vor dem Einfluss böser Menschen. Gold ist das Schutzmetall des Sonnenplaneten, und bis zum Ende seiner Mission wird Prokićs Körper immer mit mindestens zwei Kilogramm Gold geschmückt sein. Dies hat Kontroversen hervorgerufen, die Prokić aber nicht verwirren konnten. Er werde durch das heilige Metall geschützt, wie er selbst sagt, während Du die Einflüsse der Umgebung aufsaugst. Schließlich habe man die altertümlichen Herrscher Südamerikas mit Goldstaub bemalt, der sie vor allem Übel und Gefahren beschützen sollte. Später wird sich herausstellen, dass die einzige Gelegenheit, in welcher er von dieser Praxis abwich, für Prokić fatal war.

Die Mission Prokićs, deren Schutzmerkmal die stilisierte Sonne ist, wurde jetzt bereits unter der Adresse Srebrnjak 1 untergebracht, wohin Kolonnen von Menschen zu pilgern begannen. Die Tage der Armut und des häufigen Umzugs von Wohnung zu Wohnung zählen nun zur Vergangenheit. Niemand nennt ihn mehr Prokić, sondern nur noch Ivica. Es werden Zeugnisse abgelegt über einen merkwürdigen Menschen mit einem Spieglein, der in die Zukunft sehen und dort helfen kann, wo viele schon aufgegeben haben.

Es ist klar, dass Ivica über Nostradamus Bescheid wusste, auch versteckt er nicht seine Bewunderung für ihn, wenn er ihn erwähnt. Nur damals wusste er noch nicht, dass ihn noch etwas mit ihm verband - der Spiegel. Sicher, der größte Seher aller Zeiten hat die gesamte Geschichte der Menschheit gesehen, wenn er die Flüssigkeit im Kesselchen, das auf einem Dreifuß ruhte, als Spiegel benutzt hat, in welchem sich der Film menschlicher Geschichte abspielte. Auf ähnliche Weise funktionierte ebenfalls der sogenannte „Druidenkessel“, auch das griechische Psychomanteum, in welchem sich die Menschen angeblich mit ihren verstorbenen Verwandten unterhalten konnten. Der englische Zauberer Dr. Dee hat sich nicht von seinem Spiegel getrennt, der aus Obsidian gearbeitet war. Das Blicken in den Widerschein der eigenen Augen im Spiegel nutzten viele asiatische Kulte. Eine nicht geringe Anzahl britischer Seher hat diese Praxis aus geschichtlichen Quellen entnommen; allem Anschein nach zu urteilen war Ivica dieser Methode spontan mächtig, ohne Lehrer oder Guru.

Bald kommt es zu Veränderungen im Werk Ivica Prokićs. Es tauchen die ersten engen und ständigen Mitarbeiter auf. Er selbst verlässt alle Praktiken, die ihn früher mit Traditionen der weißen Magie verbunden haben. An erster Stelle den Spiegel, der allmählich aus dem Gebrauch verschwindet, aber auch interessante Techniken, die „Aura“ zu reinigen, die sich auf die Benutzung der Hölzer der Hainbuche und des Hagedorns, in Kombination mit Wasser, gründen. Auch die altertümliche balkanische Methode, ein Hühnerei zu nutzen, über welchem man drei Tage lang liegen muss, wird nicht mehr verwendet. Es wird nicht deutlich, ob Ivica damit vermeiden wollte, dass diese ungewöhnlichen Methoden mit Aberglauben in Verbindung gebracht würden oder, wie seine engsten Mitarbeiter bestätigten, dass er in eine Phase trat, in der er keine Hilfsform bei der Arbeit mit den Menschen mehr benötigte. Dennoch, es ist erwähnenswert, dass die diagnostische Methode und Therapien mithilfe des Hühnereis unter dem Namen oomantije bekannt sind. Einige philipinnische Heiler haben spektakuläre Erfolge unter Anwendung dieser Technik gezeigt.

Jetzt arbeitet Prokić mit den Händen, empfängt Menschen, kommuniziert mit ihnen und lernt sie offensichtlich gut kennen. In seinen 13 Büchern legt er eine Fülle von einfachen, aber gewaltigen Wahrheiten dar. Zum Beispiel stellt er an einer Stelle fest, dass die „Menschen am empfindlichsten im Hinblick auf ihre Kinder und Geld“ reagieren, während er eine Reihe von unbegreiflichen Ungerechtigkeiten, welche den Glauben der Menschen an das Gute erschüttern, folgendermaßen erklärt: „Es ist wichtig zu wissen, was mir gesagt wurde: während Satan macht und aufwiegelt, mischt sich Gott nicht in seine Angelegenheiten. So verhält es sich auch umgekehrt. Das Ziel des gesamten Handelns des geistigen Führers ist, dass die Menschen mit Herz und Gefühl sehen, und nicht nur im materialistischen Sinne...“. Und während das amerikanische Spitzeninstitut HeartMath herausfindet, dass das Herz über seine eigene Intelligenz verfügt und Verfahren entwickelt, diese Intelligenz fur das Wohl der Menschen zu vertonen, fühlt Prokić dies und spricht es mit seinem einfachen Wortschatz aus. Er beginnt zu erkennen, dass aus ihm etwas spricht, das man mit menschlichen Worten nicht erklären kann, und das ist das, was Menschen heilt. Er schließt daraus, dass er den Menschen so weit helfen wird, so sehr sie selbst an sich glauben und an die Möglichkeit ihrer Genesung, sodass er einfach nur sagte: „So sehr, wie Du an Dich glaubst, so viel trägst Du...“.
 Ständig wird er unter Druck gesetzt, er möge erklären, wie er von jemandem alles sehen könne, Details seines Lebens, Probleme, Situationen, sogar die Namen ihrer Partner.

„...Wenn ich ein Ereignis durch eine offene Tür sehe, handelt es sich um die nächste Zukunft, und wenn ich ein Ereignis durch ein Fenster sehe, vollstreckt sich die Handlung in ferner Zukunft...Ein Tag im Astral bedeutet einen Monat auf der Erde...“.

Unzählig sind die Praktikanten psychotherapeutischer Methoden, die das Symbol der Tür als einen Durchgang in die formlose Realität im wachen Bewusstsein verwenden. Die Personen, die den Zustand klinischen Todes erfahren haben, haben manchmal den Eindruck, dass sie ihren Körper durch eine Tür hindurch verlassen haben, und dass sie den menschlichen Körper für immer verlassen haben, wenn sie noch ein Hindernis „auf der anderen Seite“ überwunden haben. Die Meister astraler Projektion, eine Form, bei der man freiwillig den physischen Körper verlässt und zu diesem Niveau reist, das Ivica astrala nennt, erwähnen ebenfalls nicht selten eine Tür. Sogar die heiligen Schriften haben ein ungewöhnliches Konzept aufgezeichnet, nach dem „die Zeit, die auf der Erde verstreicht, nicht dasselbe ist wie gleichviel Zeit, die in einer anderen, parallelen Wirklichkeit vergeht...“. Aus dieser Realität schöpft Prokić seine Informationen, aber oft gehen ihm die Worte aus zu beschreiben, wie das alles aussieht, wenn Du Dich außerhalb deines eigenen Körpers befindest. Indes, dies hat die Qualität dessen nicht verringert, was er Massen von Anhängern gegeben hat, die bei ihm Hilfe suchten. Nicht immer, natürlich, weil niemand dazu verurteilt ist, dass ihn Hilfe sofort erreicht, sobald er/sie darum bittet.

Häufig geschahen Dinge bei Prokić, die Carl Gustav Jung, der größte Kenner der menschlichen Psyche des 20. Jahrhunderts, als Synchronizität bezeichnet. Das ist das, wenn Ihnen etwas widerfährt, was zwei Ereignisse verbindet. Auf den ersten Blick scheint es, als bestehe keine Beziehung zwischen den beiden.

Prokić selbst beschreibt eine interessante Erfahrung: „...Alle hatten Regenschirme, und mit diesen schützten sie sich vor den Regentropfen, und ich hatte keinen. Indes, durch irgendein Wunder fiel auf mich kein einziger Tropfen! Ich habe das Hotel mit einem vollkommen trockenen Anzug betreten...“.

Wenn die Geschichtsschreibung gänzlich identische Phänomene nicht notiert hatte, machte dies den Eindruck, als wäre es ein unwirkliches Märchen. Nun, das, was die Synchronizitat bewirken kann, ist viel mehr als das einer paranormalen Erscheinung. Sie kann im kollektiven Bewusstsein oder, wie sich der bereits erwähnte Junge ausdrückte, im kollektiv Unbewussten ein Symbol schaffen, sogar im menschlichen Aussehen, das auf eine mysteriöse Art auf die Gegenwart und die Zukunft der Menschen einwirkt. Ohne dass man irgendwas äußerlich sieht, ohne dass allem Anschein nach etwas unternommen wurde. Es kann eine Person mit der Gabe des Wirkens geben, ohne zu Wirken, des Erreichens, ohne es zu wollen, und all das, wovon wir denken, dass es nötig sei, dass ein Ereignis sich zuträgt.

Laut allen Bezeugungen, Aufzeichnungen, Büchern, der Hingabe von Anhängern sowie Eindrücken sei dies mit Toplica Prokić oder Ivica vom Srebrnjak geschehen. Trotz dem kontroversen äußeren Aussehen, der einfachen Ausdrucksweise und der oft heftigen Direktheit wurde sein Charisma nicht schwächer, im Gegenteil: vor dem Eingang des Hauses auf dem Srebrnjak vergrößerte sich die Anzahl der Menschen ständig.

Ivica spricht allen zu: „Auf dieser irdischen Welt gibt es keinen Zufall. Alles ist streng vorherbestimmt, und jeder lebt sein Schicksal...“ Seine Rückkehr von den astralen Reisen zurück in den physischen Körper, die er als „Freude, die im Körper verbleibt“ beschreibt, bringen immer mehr Voraussagen zukünftiger politischer und anderer Geschehnisse, obwohl er es vermied, sich in Politik, Religion und internationale Konflikte einzumischen. Er glaubte, dass die Menschen über allem stunden, ohne Rücksicht darauf, wer sie waren. Er war überzeugt, dass er den klinischen Tod im Jahre 1986 überlebt hatte, sodass er seine Fähigkeit des Sehens in die Zukunft nicht selten auch diesem Vorfall zuschrieb. Auf eine gewisse Weise glaubte er, dass dieser Lebensmoment einer von einer Reihe von entscheidenden für das Schicksal „des Propheten vom Srebrnjak“ war. Unmittelbar vor dem Zerfall Jugoslawiens sah er voraus, dass „in Kroatien ein Mann mit Brille an die Macht gelangen wird“, dass „die Menschen anfangen werden, in die Kirchen zurückzukehren“, „eine Bombe überraschend auf Zagreb fallen wird“, „es ein Unglück in den Alexina-Gruben geben wird“ und dass „es ein Erdbeben in Zagreb geben werde, das keinerlei Schaden anrichten werde“. Viele von diesen Vorraussagen würden erst später Wirklichkeit werden, sodass es der Geschichte überlassen wird zu bewerten, wie weit im voraus Prokić auf seinen Reisen außerhalb des physischen Körpers sehen konnte. Im Hinblick auf seine Herkunft, wurde er gerne mit den berühmten Tarabićs aus der Užica-Region verglichen, die nahezu die gesamte Geschichte ihrer Region voraussagten, in der sie lebten, neben weltlichen Erfindungen, Kriegen und Persönlichkeiten. Er selbst zitierte gerne die Geschichte der Tarabićs von den „drei Kreuzgebirgen“, die die einzigen sicheren Fluchtorte beim nächsten weltlichen Kataklysmus sein würden. Nach Prokić ist das Sljeme genau eins dieser Gebirge.

Auch andere Ungewöhnlichkeiten haben ihn mit bereits bekannten Traditionen in Verbindung gesetzt.

So ruhte er donnerstags und nicht sonntags, was mit der altertümlichen heiligen Schrift aus Teheran übereinstimmt, das sog. „Licht des Ozeans“, in welchem geschrieben steht, dass der Prophet zukünftiger Zeiten den Donnerstag zu seinem Ruhetag wählen wird. Per Zufall erkor auch Sathya Sai Baba, ein Prophet aus Südindien, den Donnerstag zu seinem Ruhetag. Obschon hier nur von Zufall die Rede sein kann, ist die Anzahl ähnlicher Ereignisse ungewöhnlich groß, wenn die Rede von Prokić ist.

Es gab auch entsetzliche Voraussagen, insbesondere im Lichte des Tsunami-Schlags Ende 2004, das Zehntausende von Menschenopfern forderte. Noch in frühen Jahren seiner Mission erzählte Prokić seinem zukünftigen Nachfolger Braco eine Vision, in welcher er sieht, „wie sich unterhalb der Meeresoberfläche eine große Flamme erhebt, eine uberwältigende Welle entsteht und sich in Richtung New York bewegt...“. Hoffen wir, dass es sich dabei nur um eine symbolische Vision handelte, und dass es die Erde nicht wahrhaftig treffen wird.

Das Unterbewusstsein regiert den Menschen. Er tut oft etwas unbedacht, was er später bereuen wird. Krankheiten kommen von jenem Unterdrückten aus dem Dunkel des menschlichen Unterbewusstseins. Prokić hat auf eine interessante Weise diesen Zustand des Menschen beschrieben: „...Wenn der Einzelne überraschend erkrankt, ist das ein Zeichen dafür, dass sein geistiger Führer berauscht ist, sodass er eingeschlafen ist...“.

Es ist schwer, alle Voraussagen und Beschreibungen des „Jenseits“, die Prokić in seinen 13 Büchern hinterlassen hat, sowie die mündlichen Überlieferungen an einem Ort zu sammeln. Sie stellen das System der Überzeugungen dar, die ihre Basis in einer Reihe von Gleichgesinnten überall auf der Welt haben. Aber die Anzahl jener ist klein, die mit ihrer charismatischen Persönlichkeit Tausende von Menschen aller Schichten angezogen haben und die Fundamente einer Mission gesetzt haben, die erst in späteren Jahren in vollem Glanz erstrahlen sollte. Prokićs Wortschatz ist weder philosophisch noch religiös, beinhaltet keine schriftstellerischen Finessen, die gewannen. Es ist eher ein grober Lebenswortschatz. So wie das Leben grob zu jenen war, die Ivica um Hilfe baten.

Der Tod holte Prokić im Alter von 44 Jahren ein, in der Blüte seiner Kräfte, schon zwei Jahre nachdem er seine Mission auf dem Srebrnjak entwickelt hat. Die Mehrheit seiner damals schon engen Mitarbeiter erinnert sich an die depressiven Momente und an die geheimnisvollen Bemerkungen über den Mai 1995, als ob dies eine wichtige Zeit gewesen sei. Die Bekanntgabe des überraschenden Endes kann man in der ein wenig boshaften Anmerkung am Ende von Prokićs 13. Buch lesen:

„Ich habe 13 Bücher gesehen, die Weissagung hat sich unverfälscht bewahrheitet. Ich habe getan und gemacht, geschrieben und aufgeschrieben, jetzt beende ich es, und ich wünsche Euch viel Glück...“ Ob Prokić wirklich seinen eigenen Tod vorhergesehen hat, werden wir mit Sicherheit nie mehr erfahren, aber er holte ihn auf eine merkwürdige Weise, genau so wie er gelebt hat.

Ein Krebskranker aus Südafrika, dem Prokić geholfen hatte, lud ihn ein, in dieses weit entfernte Land zu reisen, damit er sich ausruhen konnte. Er reiste mit vier seiner engsten Mitarbeiter nach Südafrika, genauer gesagt in die Stadt Durban, die sich ca. 100 km entfernt von der Küste befand. Er ging gerne im Ort St. Lucia baden und beschwerte sich nie, wenn es hieß, 200 km an einem Tag zurückzulegen. Einer dieser Tage war verhängnisvoll, weil ihn eine gewaltige Welle am Strand überwältigte, durch deren Kraft er augenblicklich erstickte, bis sein Begleiter Braco ihn dabei kaum retten konnte. Zum ersten Mal seit Beginn seiner Mission, unmittelbar bevor er das Meer betrat, hatte Prokić seinen gesamten goldenen Schmuck abgelegt.

Auf der Rückkehr nach Zagreb, auf dem Flughafen Pleso, versammelten sich Hunderte von Menschen mit goldenen Anhängern in Form einer Sonne um den Hals und mit Unglauben in den Augen. Es war schwer zu glauben, dass es Ivica nicht mehr geben sollte, und die stumme Kolonne machte sich auf den Weg zum Srebrnjak, wo Josip Grbavac-Braco drei Tage lang erklärte, wie es zur Tragödie in Südafrika gekommen war. Es ist traurig, dass im gleichen Jahr 1995 Prokićs einziger Sohn Alen bei einem Verkehrsunfall um das Leben kam. So endete der Weg Ivica Prokićs. Hinter ihm blieben die Bezeugungen der Kranken, denen er bei der Genesung geholfen hatte, von jenen, denen er geholfen hatte, ein Lebensproblem zu lösen, von denen es bereits eine zahlreiche Anhängerschaft gab.

Braco

Insgesamt zwei Tage nach der Rückkehr von der fatalen Reise erschien eine Frau mittleren Alters bei Braco auf dem Srebrnjak und bat ihn, das Bild ihres Sohnes, dem 26jährigen Magister der Ökonomie, spontan zu berühren, um ihm auf diese Weise zu helfen. „...Am meisten hat Ivica an Dich geglaubt“, sagte sie, „du musst das fortsetzen, womit er begonnen hat...“ Bracos Beteuerungen halfen nicht, dass er nicht befugt wäre, die Zukunft vorauszusagen und im Namen Ivicas zu helfen, aber die Menschen kamen und kamen... Es vergingen keine drei Tage, als bekannt wurde, dass ein junger Mann mit kindlichem Gesicht seinem verstorbenen Meister und Lehrer, der an einigen Stellen in seinen Büchern zweifellos preisgibt, dass Braco ihm nachfolgen oder wenigstens die Last seiner Arbeit und Mission teilen soll, dass er in nichts nachsteht, was das Heilen und das Hellsehen angeht.

„...Als zweiter in meiner Vereinigung, der nun etwas mehr als ein Jahr bei mir ist, eigentlich Magister der Wirtschaftswissenschaften, ist er gekommen, weil er kommen musste, er wurde zu meiner rechten Hand ernannt. Er ist immer bei mir: wenn ich schlafe, wenn ich unterwegs bin, er ist überall bei mir. Ich habe ihn vor vielen Jahren angekündigt, dass er im Alter von 26 Jahren zu mir kommen wird. Ein solcher ist erschienen und heißt Braco...“ schreibt Prokić in seinem Buch „Die Bezeugungen des Ivica Prokić“. Im Buch „Neuer Anfang“ lässt er erneut keinen Zweifel an seiner Rolle und an den Moment in den Symbolen: „...Das habe ich auch heute erlebt, wie ich das anhand der Fotos zeigen werde, dass ich mich selbst in der Masse sah und mich mit ihm, und dass neben mir jener junge Mann stand, den ich angekündigt habe, irgendwann vor langer Zeit in meinen Büchern und Medien. Er saß zu meiner rechten. Ich trug ein weißes Hemd und dunkle Hosen. Auch die Schuhe waren komplett fertig, und da die anderen noch nicht zum Gebrauch vorbereitet waren, befanden sie sich noch in der Schöpfungsphase...“.

Bereits nach einigen Monaten verringerte sich die Zahl der Menschen nicht, die auf den Srebrnjak kam; die Kolonnen wurden immer länger. Braco spricht mit den Menschen, berät sie, redet mit ihnen über ihre Zukunft, berührt die Fotos ihrer Liebsten, manchmal schreibt er Texte darauf oder unterzeichnet sie lediglich. Es beginnt ein systematisches Begleiten der Erfolge, die der junge Heiler erreicht, sodass man langsam ein neues Bild erkennt: seine atypischen und wundersamen Interventionen helfen auf verschiedenste Art und Weise einer großen Anzahl. Als ob Prokić gewusst hätte, dass das Bewusstsein um die eigene Macht von sich selbst aus erwachte, wenn Braco erst den Weg ginge, der ihm vorherbestimmt war. Wenigstens einer prophetischen Angabe aus dem Buch „Der Himmel hilft uns“ nach zu urteilen: „Es muss der Moment kommen, wenn Du die Notwendigkeit verspürst, und das ist dann, wenn Dich eine unsichtbare Energie auf den Weg des Propheten führt. Dann wird Dir ein Baum gepflanzt, wie wir hier sagten, der Baum des Lebens, und alles beginnt...“.

Braco verbreitet die Mission unerwartet schnell auch außerhalb Kroatiens; so auch die Anzahl der Reisebusse, die von allen Seiten zum Srebrnjak kommen. Man kann hier immer öfter Autokennzeichen aus Deutschland, der Schweiz, Schweden, Serbien und Montenegro und aus anderen Ländern sehen. Die Geburtstagsfeiern Ivicas und Bracos, die zur Tradition werden, ziehen sogar mehrere Tausend Menschen an. Die Reihen der Menschen mit Blumensträußen auf dem Arm, die geduldig auf Braco ab drei Uhr morgens warten und die Medien verwirren, welche die Entwicklung des Phänomens, das auf gut Dutzenden von Videokassetten dokumentiert ist, mit Interesse verfolgen. In wenigen Jahren entwickelt sich Bracos Mission dahin, dass er jede Woche mindestens einmal ins Ausland verreist, wo er 36 Stunden lang ohne Pause Menschen empfängt, deren Zahl sich nicht selten fantastischen Zehntausend nähert. Nach jeder dieser Sitzungen werden einige Heilungen verzeichnet, Zustandsverbesserungen bei einigen Patienten, die Lösung eines Lebensproblems oder wenigstens das subjektive Empfinden der Erleichterung bei einem Leidenden, der Hunderte von Kilometern hinter sich gelegt hat, um den stillen Menschen mit dem durchdringenden Blick zu treffen, über welchen er soviel gehört oder auf einer Kassette gesehen hat.

Es ist schwer zu erklären, dass eine Person in wenigen Sekunden oder Minuten Kontakt zur anderen, die Hilfe sucht, derartige Erfolge hervorbringen kann. Es handelt sich dabei um die Art der Kommunikation, die fast unmöglich zu erklären ist. Aber Braco ist im Bezug darauf, was dabei wesentlich ist, deutlich: „Ich kann nicht erklären, was mit mir geschieht, wenn ich mit den Menschen arbeite. Ich bin einfach unermüdlich, sogar nach einer unendlichen Reihe von Menschen, die stundenlang an mir vorbeizieht, fühle ich keine Erschöpfung. Ich denke, dass der Schlüssel darin liegt, dass sie an mich glauben, an meine Liebe und an meinen Wunsch, ihnen zu helfen. Oder besser gesagt: sie sind ihr gegenüber offen. Es ist weniger wichtig, ob ich länger oder kürzer zu ihnen den Kontakt halte...“.

Braco, ein junger Zagreber und ehemaliger Student der Wirtschaftsfakultät, unterschied sich bis zu seiner Begegnung mit Prokić kaum von seinen Altersgenossen. Die Haupteigenschaft ihrer Beziehung war eine ungewöhnliche Hingabe und tiefe Freundschaft, die er jahrelang gegenüber Ivica empfand. Wie damals, so ist auch er heute selbstaufopfernd und einfach. Trotz der betonten Bescheidenheit, und auch dann, wenn er überhaupt nicht daran denkt, wirkt er auf eine manchmal unglaubliche Art auf die Menschen. Als ob etwas ständig und spontan aus ihm strahlte. Äußerlich betrachtet handelt es sich um einen durchschnittlichen, glücklich verheirateten Menschen und den Vater eines kleinen Sohnes mit langen Haaren, der ein wenig an den Vater erinnert.
 
Ein Ereignis ist interessant, das sich nach einer langen Diskussionsrunde am Runden Tisch ereignete, an welchem Experten verschiedenster wissenschaftlicher Sachgebiete über 200 Heilungen diskutierten, die Bracos ungewöhnlichem Talent zugeschrieben werden. Einer der Ärzte, der an der interessanten Diskussion über die Beziehung des Wissenschaftlichen und Paranormalem teilnahm, bemerkte, dass er Tage später mit Braco im Traum kommunizierte. Es waren zusammenhängende Gespräche, wie im Wachzustand, und er konnte nicht widerstehen und erzählte seine Sensationen einem engen Kreis von Personen. Aber auch Braco selbst, der Berichte über solche Erfahrungen von Dutzenden anderer Besucher des Srebrnjak oder aus dem Ausland erhält, sagt: „Es ist schwer zu sagen, dass Sie nur mit mir gesprochen haben. Auf eine bestimmte Weise haben Sie mit etwas gesprochen, was wir gemeinsam teilen. Gleichzeitig war das ich. Das ist das Paradoxe daran, das mir absolut unmöglich ist, vielen zu erklären, die mich fragen, wie es möglich sei, dass ihnen so etwas Fantastisches widerfahre. Und so bin ich auch der geistige Führer, wenn ich aus mir heraus komme, in Gedanken, und auch ein einfacher Mensch, wenn Sie mich äußerlich betrachten...“.

Braco kennt verschiedene Traditionen und Beispiele gut, bei welchen es zum Kontakt mit einer besonderen Person im Traum kommt, wenn sie dem Träumer wichtige Antworten liefern kann. Er lehnt es nicht ab, seine Beziehung mit diesen Erscheinungen zu kommentieren.

„...Darüber muss man nicht sprechen. Das passiert einfach, wenn es so sein soll. Reiten wir darauf herum oder versuchen, es mit unserem Verstand zu begreifen, behindern wir den natürlichen Prozess, und es verliert seinen Sinn. Aber auch der Nutzen geht verloren, den der Träumer haben könnte. Einige Dinge kann man einfach nicht in Worte fassen, wenn wir wollen, dass sie ihre Kraft behalten...“ sagt der junge Prophet.

Wie wir bereits sagten, schon in der ersten Phase seiner Mission initiierte Braco das Sammeln medizinischer Dokumentationen, sodass man unbefangen feststellen kann, bis zu welchem Maße er Patienten geholfen hat, die an schweren Erkrankungen wie Krebs, Epilepsie, Depressionen litten, deren Rolle im Leben des modernen Menschen leider immer wichtiger werden, und anderen. Das ist die Zeit, als er noch über die beschriebene Art kommuniziert, durch verbale und physische Berührung. Filmaufnahmen aus diesem Zeitraum zeigen Menschen, die durch Fotos von jenen, die Hilfe suchen, über Fotos von Ivica und Braco gehen, im kleinen Salon auf dem Srebrnjak, wo Braco auch heute jene empfängt, die zu ihm kommen.

Nun, auch das hat sich ein wenig geändert.

Gänzlich unerwartet hat Braco seinen modus operandi, die Art seiner Tätigkeit, geändert. Er sprach nicht mehr mit den Patienten und Gästen während der Sitzungen. Auch hörte er auf, Fotos mit den Händen zu berühren. Er fing einfach an, die Menschen nur anzusehen! Die Erfolge dieser neuen Art zu Wirken sind dieselben, wenn nicht sogar besser. Obgleich das wie eine wissenschaftlich-fantastische Geschichte klingt, glaubt man in einer der berühmtesten östlichen Schulen, die aus dem Punjab in Indien stammt, dass der aktuelle Lehrer, dem man fantastische Kräfte zuschreibt, sein Charisma und seine Fähigkeit auf seinen Nachfolger per Anblick überträgt! Auch der berühmte Swami Narayanananda spricht in seinen Büchern von den „Lehrern, deren Macht so war, dass sie den Schüler allein schon mit ihrem Anblick erleuchten konnten...“ Schließlich, erinnern wir uns an Aristoteles und an seinen berühmten Satz: „Die Augen sind der Spiegel der Seele.“

„...Vielleicht klingt das jetzt merkwürdig für Euch, aber die Anweisungen für die Arbeitsweise kommen von innen, auch wenn sie noch so seltsam sein sollten. Als ob eine Stimme, die man mit menschlichen Ohren nicht hören kann, lehrt, was er weiter machen soll. Denn jeden Tag gibt es immer mehr von denen, die Hilfe suchen, und es ist nicht einfach, den Verlauf des Schicksals von jemandem zu verändern, wenn Ihr am gleichen Tag in mehr als 6000 Menschenaugen gesehen habt. Es ist kein bewusster Wille, sondern Eure Entscheidung, die ihr nach gründlichen Überlegungen getroffen habt. Das ist einfach das, was es ist, wie es ist. Und so ist es unveränderlich. Das, was durch mich, so wie es mir manchmal scheint, ungefähr alles machen kann. Diese Substanz des alleinigen Geistes, wie ich sie zu bezeichnen wage, dringt dort ein, wo nichts Anderes einzudringen vermag. Deswegen spreche ich ungern darüber, weil man mich seltsam ansieht, wenn ich ihnen nicht das sagen kann, was sie so sehr interessiert: Was oder wer handelt durch mich?...“, versucht Braco seine delikaten Gefühle zu erläutern. „Ich bin weder ein Guru noch der Führer einer Gefolgschaft. Ich bin nur hier für jene, die mich brauchen oder die mich brauchen werden und dies noch nicht wissen. Ich möchte mir als Mensch keine Verdienste zuschreiben, der ich auch Freud und Leid erfahre. Ich kann eher über den Respekt sprechen, das aus mir heraus wirkt, und was mich manchmal damit erschreckt, was es ausrichten kann...“.

Viele Heiler, wie beispielsweise der deutsche Wunderheiler Bruno Groning, dankten allein Gott für all ihre guten Taten. Aber sie waren ausgebrannt, nachdem sie Zehntausenden von erschöpften Kranken begegnet sind. Groning ist gerade einmal 53 Jahre alt geworden und ist an Krebs innerer Organe gestorben, von dem ein Pariser Arzt behauptet, dass er „...von innen verbrannt wäre...“. Braco vermischt keine religiösen Konzepte mit seiner Arbeit oder besser gesagt, er möchte sich nicht mit Erklärungen belasten, wofür wir vielleicht noch lange keine wahre Begründung haben. Vielleicht ist das die Formel seiner Unermüdlichkeit, und, wie wir bereits bemerkt haben, der Grund dafür, dass er bei den täglichen Treffen mit Kranken überhaupt nicht ermüdet. Hin und wieder scheint es, als ob er keine 300 Personen empfangen hätte, die den Srebrnjak soeben verlassen haben und nur dem intensiven Duft der Blumen, die sie mitgebracht haben, nach zu urteilen wissen wir, dass sie dort waren.

Natürlich, das größte Rätsel ist, wie es möglich ist, dass Braco aus der Ferne Einfluss nimmt, ohne die Person, von der die Rede ist, sieht oder über jemanden, der ein Foto eines Verwandten mitbringt.

Bis die Idee der „nichtlokalisierten Realität“ von Dr. Larry Dossey in Erscheinung trat, welcher der erste berühmtere Wissenschaftler war, der öffentlich bestätigt hat, dass der Einfluss auf einen Organismus aus der Ferne möglich ist, wurden Behauptungen, die darauf beruhten, wie jemand auf diese Weise geheilt wurde, als Irreführung oder als Ausdruck eines starken Wunsches eines Kranken aufgefasst, der in dieser Situation auch jenes sieht, was es nicht gibt. Dennoch haben die Versuche mit der Trägerin eines zweifachen Doktorats der Medizin, Dr. Olga Worrall, gezeigt, dass diese tatsächlich Auswirkungen auf lebende Organismen haben, die bis zu 1000km entfernt sind. Ein Forscher aus Atlanta in Georgia, Dr. Reinhart, hat eine besondere, nach Wilson angepasste Kammer konstruiert, und in dieser buchstäblich „Röntgenstrahlen“ eines Heilers aufgenommen, der „seine Energie aus der Ferne“ verschickte. Eine wahre Massenhysterie löste in Russland der Neuropsychiater Dr. Anatoli Kaschpirowski aus, der seine Heilungssitzungen monatelang, praktisch täglich, über die TV-Bildschirme abgehalten hat. In den Fernsehstudios haben sich per Post oder per Telefon mehr als acht Millionen Menschen von jenen gemeldet, die versichert haben, dass sie über Nacht von schwersten Krankheiten geheilt worden seien bis zu jenen, die einfach nur Hilfe suchten. Kaschpirowski hat die Sitzungen später ins Stadion verlagert, wo er Zehntausende von Menschen in Trance versetzte. Obwohl er versicherte, dass er die Effekte mittels Hypnose herstellt, sind sich die Experten einig, dass hier etwas mehr als das im Spiel ist. Beispielsweise sind 60 Heilungen von Leukämie verzeichnet worden. Aber auch der olympische Boxsportler Riskiev hat sich zu Wort gemeldet, dessen Fäuste sich nach Jahren der schweren Deformation während einer Sitzung buchstäblich erneuert haben! Der russische Jude Alan Tschumak tat dasselbe, nur über Radiosender, über deren Wellen er „Energie aussandte“, während er sprach. Den Höhepunkt bildeten Sendungen, bei welchen er im Radiostudio einfach schwieg! Trotzdem meldeten sich Menschen, die geheilt wurden, indem sie dieser Stille lauschten. Tschumak hat sogar „heilende Fotografien“ mit seinem Bild auf ihnen erfunden sowie Hände, welche vom Licht umstrahlt werden. Er beteuerte, dass sie Reaktionen hervorrufen können ähnlich wie jene, die er selbst erzeugt, wenn er seine Patienten berührt. Hunderttausende Zeugnisse über das Wirken aus der Ferne verschiedener Heiler bewiesen, dass niemand mehr dieses wundersame und noch immer schwer zu fassende Phänomen ignorieren kann.

Einen besonders großen Beitrag zum neuen Verständnis des Heilens aus der Ferne hat Dr. Randolph Byrd gegeben, ein New Yorker Kardiologe, dessen Experiment heute schon ein Klassiker ist. Er hat überprüft, dass Gebetsgruppen, die für Patienten nach einem Herzanfall gebetet haben, die davon keine Kenntnis hatten, Genesende beeinflussen, sodass diese schneller genesen als auch solche Gruppen, für die niemand betete, die ebenfalls davon nichts wußten. Die Ergebnisse der Untersuchung mit mehr als 300 Teilnehmern sind mehr als deutlich: jene, für die man gebetet hat, genasen unvergleichbar schneller. Neben weiteren Versuchen, z.B. der Oregon-Gruppe Spindrift, musste die Wissenschaft die Möglichkeit akzeptieren, dass einige Menschen wirklich die Kraft besitzen, mit welcher sie helfen können, auch dann, wenn sie nicht nahe bei uns sind, nur mit ihrer Absicht oder sogar ohne das, indem sie einfach ihre Aufmerksamkeit auf den lenken, der Hilfe benötigt.
Wie soll man sonst den Fall einer etwas älteren Kroatin aus Deutschland auslegen, die zu Braco mit der Bitte kam, er möge ihrem 5-jährigen Enkelkind helfen, weil es an Epilepsie und an häufigen und starken Anfällen leidet? Sie trug das Foto des Kindes immer bei sich. Die Anfälle wurden stufenweise immer seltener und hörten nach einigen Monaten ganz auf. Aus der unterschriebenen Erklärung und ärztlichen Dokumentation wird ersichtlich, dass die Spezialisten hoffnungslos waren. Sie begleiteten das Kind kontinuierlich sieben Tage lang, mit einer Kamera im Zimmer, um eventuelle nächtliche Anfälle zu beobachten. Ohne irgendeine besondere Therapie ist der Befund bereits seit einem Jahr vollkommen normal, und Anfälle gibt es auch nicht.

Eine Frau aus Krapina, die an einer schweren Allergie in Bezug auf fast alle Nahrungsmittel, Staub, Gefieder usw. erkrankte, hat nach nur einem Besuch bei Braco keine Probleme mehr. Die Ekzeme verschwinden genauso wie die intensiven Rötungen und all die anderen Symptome, die sie jahrelang geplagt haben.

Es gibt auch dramatische Geschichten wie die von I.H., eines Bosniaken, der in München arbeitet, bei dem die Diagnose Lungenkarzinom festgestellt wurde. Nachdem er mehrere Male Bracos Hilfe ersucht hatte, waren die Befunde ordentlich, was die ärztliche Dokumentation zeigt, die der Erklärung des Patienten beiliegt.

Wie soll man sich die rasche Erholung eines 8jährigen Mädchens erklären, das an Herzasthma und schweren Allergien leidet, ihrer Großmutter, die nach einem Hirnschlag wieder gehen konnte, einer Dame aus Frankfurt, deren Zysten der rechten Niere verschwunden sind, eines Patienten, dessen Gehör sich verbesserte und dessen chronische Schmerzen im Ohr verschwunden sind, weswegen ihm eine Operation vorgeschlagen wurde? Wie soll man das Verschwinden chronischer, schwerer Schmerzen der Wirbelsäule bei einer Reihe von Personen begreifen, eine völlige Normalisierung bei einer Frau, deren morgendlicher Zucker über einen längeren Zeitraum hinweg 18 betrug, überraschende Besserungen bei mehreren Lupus-Fällen, sogar das Verschwinden einer Deformation auf dem Schädel eines Fötus und eine Reihe anderer Erscheinungen, die in den Räumen des Srebrnjak oder auf einer von Bracos Tourneen in Europa aufgezeichnet wurden? Diese Bezeugungen zählt man bereits dutzendfach, und jedes von ihnen ist ein kleines medizinisches Enigma.
Natürlich mischt sich auch hier Skepsis in Form der berühmten Frage: Wie hoch ist der Prozentsatz von denen, die sich an Braco gewandt haben, denen er geholfen hat?

Statistiken interessieren ihn nicht: „Ich darf auf diese Art und Weise nicht denken, weil die Menschen nicht hier sind, damit wir in unseren Berechnungen an sie denken und sie so in Zahlen verwandeln. Der Erfolg wird anhand der Offenheit und des Glaubens eines Menschen gemessen, der zu mir kommt, und anhand des Schicksals, das ihm die Gewalt zugedacht hat, die das Verständnis sogar der gebildetsten Forscher weit übersteigt. Die Beleidigung ist die Gnade, welche die Gewalt durch mich einem Leidenden erweist, ihn kalten, unmenschlichen Berechnungen zu unterziehen. Ja, die Wissenschaft soll diese Phänomene untersuchen, aber sie kann die Mathematik nicht auf die menschliche Seele anwenden. Ihr können Sie sich einzig mit der Liebe nähern, das ist die Mathematik der Seele. Das Einmischen in den Prozess, der hier bei uns geschieht, allem Anschein nach sogar indirekt, schadet dem Phänomen selbst. Erfreuen wir uns am Erfolg, an dem, was geholfen, Leben gerettet hat... Das ist meine Mission. Forschungsarbeit ist die Arbeit der Wissenschaftler, bei welcher ich ihnen nur bis zu einer gewissen Grenze begegnen kann. Ich bin sicher, dass Sie selbst fühlen, wo diese Grenze ist...“.

Dass Vieles existiert, was uns noch nicht klar ist, wenn es um die menschliche Psyche und ihre Wirkung auf den Körpe geht, zeigen einige Experimente, die Michael Talbot in seinem Buch „Holographisches Weltall“ beschreibt. Der amerikanische Forscher O´Regan hat seinen an Krebs erkrankten Patienten Zytostatikum verabreicht, das Haarausfall verursacht. Gleichzeitig hat er einer anderen, unter Aufsicht stehenden Gruppe von Patienten, von denen er wusste, dass ihnen dieses Medikament nicht helfen würde, Placebo gegeben, ein Stoff, der keine Auswirkungen hat. Da sie eigentlich glaubten, Zytostatikum zu bekommen, sind die Haare sogar bei 30% von ihnen ausgefallen! Obwohl sie einfaches, gezuckertes Wasser zu sich genommen hatten. Das ist nur ein weiteres Beispiel dafür, was die Überzeugung d.h. der Glaube bei den Menschen ausrichten kann. Nun, viele Dinge sind damit nicht geklärt, da bei Anwendung von Placebo bzw. einer starken Suggestion viele Ärzte wundersame Heilungen erzielen könnten. Das ist nicht gerade der Fall, sodass die Medizin, am häufigsten Psychiater, bekennen, dass noch ein weiterer, uns zwar unbekannter, aber ein Schlüsselfaktor im Spiel ist, der es erreicht, dass sich einfache, suggestive Wirkungen wesentlich vom Charisma der Heiler unterscheiden, das Tausende von Menschen anzieht. Die Fachliteratur bezeichnet alles Mögliche, von den Fähigkeiten der Hinduisten Singapurs, die ohne die kleinste Verbrennung das Übergießen mit erhitztem Öl auf den nackten Körper überleben können, bis hin zu den bereits klassischen Geschichten vom Lokführer, den man aus Versehen im Kühlwaggon eingesperrt hat, in welchem er nachtsüber eingefroren war. Trotz der Tatsache, dass dieser ausgeschaltet war, und die Temperatur in ihm 15°C betrug. Die Überzeugung, dass er erfriert, erzeugte in seinem Körper klinische Anzeichen des Erfrierens. Braco meint nicht, dass die Suggestion in der Lehrbuchbedeutung entscheidend für seine Resultate ist:

„...Ich würde sagen, dass der Glaube, neben jenem unerklärlichen Faktor, eine Rolle spielen kann, aber meine Arbeit können wir schwerlich mit Suggestion verbinden. Geradezu deswegen nicht, weil ich über Suggestionen nichts weiß und gegenüber den Menschen darüber kein Wort verliere. Ich sehe sie an, ohne dabei meine Hand oder Körper zu bewegen, was an „Körpersprache“ erinnern könnte, oder irgendeine andere Form nichtverbaler Suggestion. Das haben auch einige Wissenschaftler bestätigt, die mich bei meiner Arbeit beobachtet haben...“.

Physiker streiten sich noch immer darüber, ob der sog. „Schmetterlingseffekt“ existiert oder ein Holographisches Weltall, in welchem alles miteinander verbunden ist, wir können auch das Fantastischste und voneinander entfernte Geschehnisse in einer logischen Ganzheit verbinden. Mit solch einem breiten und unbegrenzten Verstand betrachtet, eröffnet diese These die Möglichkeit, dass sogar die bizarrsten Praktiken sehr gute Ergebnisse liefern können. Im Licht dieser totalen Freiheit in der Grenzenlosigkeit unserer Phantasie, kann all das, was uns auf der Oberfläche wenig glaubwürdig und irreal erscheint, ein erdachtes Ganzes sein, das einem das Leben retten kann oder einige Lebenssituationen verbessern kann, die ihm unüberbrückbar scheinen. Der französische König Ludwig XIV, der sich selbst als Sonnengott bezeichnete, hat einmal jährlich die Hände auf kranke Untertanen gelegt, die in Strömen nach Paris drangen, damit sie die Gnade des Herrschers erlangten, den sie für eine Gottheit hielten. Dafür hatten sie nur einmal jährlich die Gelegenheit, und nicht nach irgendwelchen Indikatoren. Es konnten so mehr als 30000 Menschen zusammenkommen, was in jener Zeit eine beträchtliche Zahl war. Natürlich ist dies eine schöne Angabe, dass wirklich eine größere Zahl von Heilungen stattgefunden hat, was auf rationale Art und Weise nur schwer zu erklären ist. Ludwig XIV war alles andere als eine positive Person, ein wahrer brutaler Autokrat mit schizophrenen Elementen in seiner Persönlichkeit. Auf der anderen Seite, Heiler wie der Amerikaner Phineas Quimby und Mary Baker Eddy schafften ein System des Heilens, das auf Moral, Liebe und die Hingabe an Gott bestand. So entstand die Christian Science Church, die noch immer regelmäßige Bulletins herausgibt, in denen Heilungen beschrieben werden, die Gebetsgruppen zugeschrieben werden, welche die Kirche zugunsten jener organisiert, die an den verschiedensten Krankheiten leiden. Den Einfluss auf viele Personen hat plötzlich erfolgreich auch Franz Anton Mesmer gezeigt, nach welchem ein ganzer Heiltrend den Namen Mesmerismus bekam. Auch hier wird bekräftigt, dass es sich eigentlich um Hypnose handelt, aber es wird nie bis zum Ende beschrieben, wie Mesmer seine Patienten in Trance gebracht hat, nach welcher sie genasen. Eine Zeitlang unterstützte die Französische Akademie der Wissenschaften seine Arbeit, und er genoss hohes gesellschaftliches Ansehen. Er benutzte Magnete, Wasser, visuelle Effekte und einiges Andere, sodass ihn die Wissenschaft am Ende gebremst hat, und er enttäuscht in der Schweiz geendet ist, wo er im Alter von 84 Jahren verstarb.

„...Ich habe ab und zu das unwiderstehliche Gefühl, mit einer Art Netz eines gemeinsamen Körpers verbunden zu sein, aus welchem Informationen über etwas in mir zusammenfließen, was entweder schon passiert oder noch geschehen wird“, erläutert Braco, „aber niemals bin ich derjenige, der absichtlich diese Verbindung anregt. Manchmal weiß ich einfach, dass dieser Impuls von mir in den Patienten vor mir übergegangen ist, und nicht selten fühlt das auch diese Person wie eine Wärme im Körper, ein Gefühl völliger innerer Sicherheit, dass alles in Ordnung ist, dass nichts den falschen Weg gehen kann oder er fühlt Freude, Seligkeit...“.

Nach allem zu urteilen spielt die Art und Weise, mit welcher der Heiler seine Patienten behandelt, keine entscheidende Rolle im Heilungsprozess. Schließlich wusste die Mehrheit der berühmtesten Heiler eigentlich nie darzulegen, wie ihnen etwas von der Hand geht, obgleich es Suggestionen gab, dass man die Energie visualisieren sollte, die vom Medium aus zum Patienten übergeht, positive Affirmationen wiederholen oder schlechthin blind einem Extrasense glauben, der die „negative Energie aufnehmen wird, die zur Krankheit geführt hat.“

 Dass der Heiler nicht selten eine Reihe verschiedener Probleme von Personen löst, die sich an ihn wenden, zeigt augenscheinlich das Beispiel einer Frau, deren Vater wegen Leberkrebs im Sterben lag. Sie selbst erfuhr im dritten Monat ihrer Schwangerschaft, dass die Frucht in ihrem Bauch in der Halsregion Krebs hat. Im Schockzustand ging sie auf den Srebrnjak, in einer Zeit, als Braco nicht dort war, aber eine Gruppe hörte seine beruhigende Stimme, die von den Lautsprechern im Salon kam.

„...Wir waren an die 20. Ich fühlte mich schrecklich, mein Herz schlug, ich habe fast meinen Verstand verloren“, erzählt die blonde Frau in den Enddreißigern, „ich habe mich ein wenig beruhigt, als ich Bracos Stimme hörte. Eine sanfte Musik spielte im Hintergrund. Innerlich habe ich ihn angefleht, mir, meinem Vater und meinem Baby zu helfen. Am Anfang geschah nichts. Aber auf einmal wurde mir schlecht, so sehr, dass ich den Raum verlassen musste. Ich kehrte zurück, um die Stimme zu Ende zu hören. Dann passierte etwas Irreales. Ich hatte das Gefühl, als ob ich mich überhaupt nicht in diesem Raum befände, dass jetzt irgendein Licht sich bewegte, und plötzlich verspürte ich eine ungewöhnliche Besserung. Ich wusste, dass mit mir in jenem Moment etwas Wichtiges geschah, als ob alles Böse auf einmal meinen Körper, mein ganzes Leben, verlassen hätte. Die erste gute Nachricht war eine heftige und unerklärliche Erholung meines Vaters, den man schon abgeschrieben hatte. Was soll ich Ihnen sagen, ich hatte mir sogar schon Trauerkleidung für die Beerdigung zugelegt. Ich ging zum Gynäkologen, und die Ultraschalluntersuchung zeigte, dass es keine Spur mehr vom Tumor in der Größe von 3mm gab, der sich auf dem Hals meines Babys befand. Die Abtreibung, die vorher vorgeschlagen wurde, wurde so gegenstandslos, und ich gebar ein normales und gesundes Kind. Braco hat mein Leben verändert. Ich komme jedes Jahr zu seinem Geburtstag hierher, um ihm dafür zu danken...“.

Bedeutet dies, dass Bracos Stimme der Auslöser für eine Veränderung war oder handelt es sich dabei um einen verzweifelten Hilfeschrei einer Frau im Kampf um das Überleben ihres Kindes? Eins ist sicher: Braco kann auf verschiedene Art und Weise der Katalysator unerwarteter Veränderungen in einem beliebigen Leben oder eines gesundheitlichen Zustands sein, und mit jedem Tag erfahren wir von einer neuen.

Es drängt sich die Frage auf: Können jene, die Braco ein oder mehrere Male besucht haben, auf eine Art seinen wohltuenden Einfluss verstärken oder gar verlängern? Hier sagt er darüber selbst:

„...Schon Ivica hat darüber gesprochen, dass dem Menschen ein Baum gepflanzt wird, wenn er auf die Stufe des Propheten schreitet. Und dieser Baum wächst und gedeiht solange bis er zu einem schönen, strahlenden Lebensbaum heranwächst. Dies ist kein Baum, den menschliche Augen erkennen, und in dessen Schatten sich ein müder Reisender ausruhen oder vor der Sonne verstecken kann. Das ist der Baum der Alten, unter welchem alle Wahrheiten geschrieben stehen und alles möglich ist. Alle Träume können wahr werden. Nun, es ist nicht leicht, sich neben diesen Baum zu setzen oder seinen Stamm zu berühren. Denn dies befindet sich in den inneren Welten, die wir nur mit den Augen unserer Seele sehen können, und jenem, der unter ihm sitzt, sind große Kräfte geschenkt worden. Diese kann er nicht benutzen, so wie er es möchte, sondern wie es das Schicksal ihm befiehlt. Deshalb, je gerechter Ihr seid, desto gnädiger wird der Baum Euch sein. Daher, wenn Ihr als erstes wünscht, der Baum möge gnädig sein und Ihr mich unter ihm antrefft, seid ehrlich, gerecht und gut gegenüber Euren Nächsten. Und wenn Ihr es schwer habt, schreibt die Schuld nicht anderen zu, sondern habt Geduld. Nach der Nacht kommt das Licht des Tages, aber der Tag geht mit der Dunkelheit zu Ende. Das Gute wie Böse ist allen gegeben. Es ist die Gewandtheit des Lebens, im Bösen zu ruhen und leiden zu wissen und im Reichtum und im Glück nicht hochmütig zu sein. Du trägst soviel wie du glaubst, sagte Ivica. Und ich sage Euch, du trägst soviel wie gut und sanftmütig du bist.

Ich verlange nichts von Euch, nichts, außer dass Ihr offen seid, denn je offener Ihr seid, und je weniger Ihr Euren Geist mit dunklen Gedanken belastet, desto stärker wird die Gewalt wirken, die ich aussende. Versucht nicht, offen zu sein, sondern seid offen. Versucht nicht, gut zu sein, sondern seid gut. Nicht nur, wenn Ihr zu mir kommt oder wenn Ihr versucht, den Kontakt mit mir aus der Ferne herzustellen, sondern jeden Tag. Versucht jeden Tag, eine gute Tat zu tun, auch wenn sie Euch noch so klein und unbedeutend erscheinen mag. Werft wenigstens den Vögeln ein Stückchen Brot zu. Wenn Ihr Gutes tut, dann erwartet nichts als Gegenleistung. Die Zeit wird schon kommen, wenn Euch die Belohnung für diese guten Taten erreichen wird.

Ich sage Euch das alles, damit ich Euch dafür vorbereite, den Nektar unter dem Lebensbaum zu trinken, damit sich Euer Wunsch erfüllt und das Leid sich verringert. Denn ohne Eure Hilfe werde ich Euch nicht dorthin bringen können, ohne dass Ihr selbst etwas getan hättet, um bessere Menschen zu sein, im Guten wie im Bösen. Seid, was Ihr seid, Christen, Moslems, Buddhisten, Juden, weil Euch Euer Glaube nur Gutes lehrt.

 Im Weltall besteht alles aus Gleichgewicht. Ihr könnt keine Liebe empfangen, wenn Ihr nicht zum Geben bereit seid. Ich sage das Euretwegen, damit Ihr die Gnade unter dem Baum empfangen könnt und wie DAS von mir in Euch fließen kann. Dies alles ist reine Vorbereitung, und wenn Ihr reif seid, dann werdet Ihr den Eindruck haben, dass sich alles ganz leicht löst, wie von selbst.

Ich kann Euch sehr helfen, sogar mehr als Ihr glaubt, aber Ihr müsst mir das auch gestatten. Seid gütig, tut Gutes und überlasst Euch diesem befreienden, süßen Liebesstrom, den ich Euch schicke. Bemüht Euch nicht, ihn zu empfangen, überlasst es ihm, das zu bewerkstelligen, was für Euch das Beste ist. Und wie sich die Sonne in jedem Tautropfen widerspiegelt, so wird DAS, was ich Euch gebe, jeden von Euch gleichzeitig empfangen können, jetzt...“.


Die Anzahl der geschriebenen und dokumentierten Zeugnisse der Leute, denen Braco geholfen hat, gesund zu werden, oder ein anderes Problem zu lösen, beläuft sich mittlerweile auf mehr als 500, ebenso wie die Anzahl Versuche, dieses Phänomen – für dessen Deutung wir einige Ansätze geboten haben – zumindest annähernd auf rationale Weise zu erklären. Seit einiger Zeit entsteht in alternativen Kreisen immer mehr die Auffassung, dass eine Art Universelles Kraftfeld mit grenzenloser Intelligenz existiert, aus der die gesamte Entstehung hervorgeht. Dieses Feld ist das „Haus aller Naturgesetze“ und die Gesetze, nach denen das uns zugängliche Weltall und unsere Wesen funktionieren sind unveränderlich.
Die Gravitiotion, zum Beispiel, ist so wie sie ist, man kann ihre Wirkung vorab berechnen sowie ihre Abweichung, insofern noch andere Faktoren vorhanden sind, von denen wir wissen. Eine Reihe biochemischer Reaktionen ist vorhersehbar, und der genetische Aufbau des Menschen wird heute als „Karma“ bezeichnet, einem Faktor des unveränderlichen Schicksals des Menschen. Einige benennen dieses Feld mit dem Namen Gottes, andere denken, dass unser menschliches Bewußtsein mit dieser Gewalt verflochten ist und dass die Natur der feinsten Naturgesetze gleich der Natur unseres Bewußtseins ist.
Der Mensch hat ein Unterbewußtsein, das zu großem Teil sein Leben und seine Reaktionen bestimmt, und sie ist aber nur ein Anschluß an das kollektive Bewußtsein der Menschheit. Einige denken, dass Einzelne bestehen, die spontan Wirkung ausüben können, über das eigene Bewußtsein, bis in die tiefsten Ebenen des Universellen Kraftfelds und in ihm eine eigenartige „Anomalie“ bilden können, die dann zu etwas völlig Unerwartetem führt, welches wir meist „Wunder“ nennen.
Anomalien im Feld disqualifizieren das Universelle Feld für einen Augenblick, so kann es sein, dass ein Einzelner schwebt, mit Gedanken Gegenstände verschieben kann, oder etwas zu Stande kommen lässt. Kommt es zu einer speziellen Anomalie in dem Feld, dann kann es zu einer Heilung kommen, auch dann wenn es medizinisch völlig unmöglich erscheint.
Das Bewußtsein ist der Schöpfter von allem und alles ist ihm zugänglich. Einige, sowie Mystiker, die ihr Leben in tiefer Besinnung oder Meditation verbringen, können das durch den Willen tun, andere, die mit besonderem Charisma geboren werden, tun das spontan und nur anhand ihrer spektakulären Leistungen können wir sie erkennen.
Das wichtigste ist, dass wir nicht versuchen, unser Wissen über solche Leute zu vertiefen, indem wir überlegen oder rational analysieren, sondern indem wir versuchen, selber direkt davon zu erfahren, von dem hier die Rede ist.